Pflegetipps für Teint und Nägel
Soll man sich schminken, wenn man Krebs hat?
Na sicher! Besonders Pflege und ein paar Schminktipps helfen,
sich in seiner Haut wieder wohler zu fühlen!
 
Make-up bei Chemotherapie
Soll man sich schminken, wenn man Krebs hat? Na sicher. Besondere Pflege und ein paar Tricks beim Schminken helfen Krebspatientinnen, sich in ihrer Haut wieder wohler zu fühlen. Beim Teint empfehlen wir:
Kleine Rötungen und Augenschatten werden mit Concealer kaschiert. Dann eine Foundation passend zum Teint gleichmäßig auftragen - mit einem Make-up-Schwämmchen oder mit den Fingern arbeiten (durch die Körperwärme verschmilzt die Textur leichter mit der Haut). Wer eher zu fettiger Haut neigt, fixiert das Make-up mit losem Puder. Wer sich immer wenig geschminkt hat oder keine Make-up-Foundation mag, kann auch einen Mineralpuder benutzen. Zum Abschluss Rouge als Frischmacher einsetzen und mit einem Pinsel die Farbe von außen nach innen auf den Wangenknochen verstreichen. Konturen können mit etwas Rouge auf Schläfen und Unterkieferknochen hervorgehoben werden.
Haut
Ein fahler Teint ist eine weitere unschöne
Nebenwirkung einer Chemotherapie.
Sonne und Solarien sollten Sie als
Brustkrebs-Patientinnen jedoch meiden,
denn die UV-Strahlung steigert das
ohnehin erhöhte Hautkrebsrisiko. Sie
können Ihren Teint mit Mineralpuder
auffrischen. Eine Alternative sind
Selbstbräunungscremes - solange der
behandelnde Arzt oder die Ärztin keine
Bedenken hat. Die Haut einiger
Patientinnen wird durch die
Krebsbehandlung irritiert, fängt an zu
brennen oder juckt. Besonders wenn auch
noch Trockenheit hinzu kommt, sollten Sie
Ihre Haut regelmäßig mit Feuchtigkeits-
cremes helfen und sie einmal täglich mit
Reinigungsmilch gründlich säubern.


Bei einer Chemo- oder Strahlentherapie
kann es auch zu Hautproblkemen wie
Rötungen,Pigmentflecken, Augenrändern
etc. kommen. Diese können eine große
Belastung darstellen, vor allem weil die
Behandlung über Monate fortgesetzt wird
Fleckige Rötungen lassen sich durch
einen Concealer verbergen. Tragen Sie
die Abdeckcreme noch vor dem Make-up
auf, dann bleiben Hautirritationen und
Augenringe unsichtbar. Bei größeren
Hautanomalien ist Camouflage Make-up
anzuraten, denn es weist gegenüber
herkömmlichen Schminken eine höhere
Pigmentdichte auf, ist deshalb extrem
deckend (55% besser als übliche
Kosmetika) und besonders widerstands-
fähig gegen Witterungseinflüsse, Scheiß
und Tränen. Das Make-up können Sie
anschließend mit transparentem Puder
fixieren - besonders nützlich, wenn Sie
therapiebedingt unter Hitzewallungen
leiden.
Finger- und Zehennägel
Bei einer Chemotherapie sollten Sie auch
den Finger- und Fußnägeln Aufmerksam-
keit zukommen lassen. Denn die Nägel
erfüllen wichtige Aufgaben: Sie stabilisie-
ren und schützen die zarten Finger- und
Zehenspitzen vor Verletzungen und helfen
diesen bei Tast- und Greifaufgaben. Die
Nägel an Fingern und Zehen können bei
einigen Chemothearpien weich und
brüchig werden, sich verfärben oder
verformen oder gar ausfallen. Mit unseren
Nagelpflege-Produkten von Allpresura
lassen sich die vorzugsweise noch
gesunden Nägel stärken und vor Schäden
schützen. Denn Finger- und Fußnägel
können sich nur sehr langsam regenerie-
en. Es vergehen vier bis sechs Monate,
bis sich ein Fingernägel einmal vollständig
erneuert hat, ein Zehennagel braucht
dazu sogar ein bis eineinhalb Jahre.